Das Meer – warum fühlen wir uns am Meer immer so gut?

Meist bläst der Wind stark, das Salzwasser spannt auf unserer Haut und die Sonne strahlt intensiver. Trotzdem fühlen sich die meisten Menschen am Meer gesünder und vitaler. Warum eigentlich?

Das Salz

Die Luft am Meer ist angereichert mit Salz, das wir einatmen. Dieses Salz löst den Schleim aus den Atemwegen und lässt uns tiefer atmen. Zudem enthält die Luft am Meer weniger Pollen und Schadstoffe, was den Atemwegen und der Sauerstoffzufuhr zusätzlich zu Gute kommt. Auch auf die Haut hat das Salz eine positive Wirkung. Das Salz löst Schuppen und wirkt entzündungshemmend.

Die Sonne

Das Sonnenlicht fördert die Bildung von Kortisol, das ebenfalls entzündungshemmend wirkt. Die Sonne regt die Produktion von Vitamin D an, was wiederum das Immunsystem stärkt. Bei Sonneneinstrahlung produzieren wir Endorphine, die uns glücklich machen. Dieses Glückshormon wirkt anregend auf unseren Organismus.

Das Blau

Das Blau des Meeres und des Himmels hellt unsere Stimmung auf. Wir fühlen uns gelöster und freier, das stärkt unser Immunsystem. Das Blau des Himmels und des Meeres kann angehende Depressionen heilen. In Kombination mit der Sonne, der Weite des Meeres und der tieferen und entspannten Atmung, fühlen wir uns kräftiger und vitaler.

Der Wind

Die Brise am Meer fühlt sich zwar manchmal kühl, aber selten unangenehm an. Der Wind reizt unsere Haut und die Atemwege, und stimuliert dadurch unser Immunsystem. Die Kühle des Windes fordert unseren Organismus Wärme zu produzieren, was sich ebenfalls positiv auf unsere Immunabwehr auswirkt.

Die Kombination

Die Kombination aus Wind, Sonne und Meer macht den positiven Effekt. Es ist das Wechselspiel aus Immunabwehr stärken und tiefer Entspannung. Das eine fordert unseren Organismus, das andere bietet Erholung.

Wie wichtig eine positive Stimmung im Heilungsprozess ist, ist zwischenzeitlich hinreichend bekannt. Freie und tiefe Atmung, ein weiter Blick, eine optimistische Stimmung wegen der Sonne, dem Blau des Himmels und des Meeres – das macht und ist gesund.

Das Meer und seine Weite lässt uns Zeit und Raum vergessen, unseren Gedanken nachhängen und ganz nebenbei unseren Körper heilen. Ob Hautkrankheiten wie Schuppenflechte oder Neurodermitis, Atemwegskrankheiten wie Asthma oder chronische Bronchitis, Depressionen oder Angstzustände, das Meer bietet uns die beste Medizin.

Oder wie Heimatmeer so schön zitiert:

Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer.

In diesem Sinn wünsche ich allen viele schöne, erholsame und gesunde Tage am Meer.

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